Achterbahnfahrt und Gruselkabinett

Im zweiten Saisonspiel in der diesjährigen Landesliga mussten die Nürnberg Hawks eine bittere Heimniederlage hinnehmen. Trotz einer couragierten Leistung reichte es am Ende gegen die Weiden Vikings nicht zum Sieg. Mit 34:46 musste man sich erneut den laufstarken Wikingern geschlagen geben, die damit auch das dritte Duell gegen die Hawks gewinnen konnten.

 

Während aktuell die Gäste auf dem Nürnberger Volksfest die Fahrgeschäfte mit einem Lächeln im Gesicht verlassen, war den Verantwortlichen der Hawks nach dem Spiel nicht nach Freude zu Mute. Über weite Strecken des Spiels konnte man mit der eigenen Leistung zufrieden sein, doch immer wieder führten einfache Fehler zu Raumgewinnen des Gegners und trieben den Trainern die Zornesröte ins Gesicht. Zu oft ließ man sich durch die flinken Runningbacks der Weidener austanzen oder wusste durch die ausgeklügelten Formationen, wie in einem Spiegelkabinett, nicht wer den Ball hat. So kamen die Vikings gerade zum Ende hin immer schneller und mit weniger Gegenwehr über das Spielfeld.

 

Bereits im ersten Drive hatte sich dies angedeutet: Die Vikings machten mit ihrem Laufspiel große Raumgewinne und konnten direkt punkten. Im Anschluss aber gab es den ersten Wechsel der Gefühle, als die Defense der Hawks zunächst einen Fumble provozieren und erobern konnte und QB Tobias Hofmann im folgenden Angriff zum Touchdown laufen konnte. Die Hawks waren jetzt oben auf, konnten einen weiteren Fumble erzwingen, bei einem Fieldgoal-Versuch der Weidener so viel Druck erzeugen, dass der Kick daneben ging, dann nach einem tollen Pass von Hofmann auf WR Ross McMullen ihren zweiten Touchdown erzielen und den nächsten Drive der Vikings mit einer Interception durch Markus Meier beenden. Alles sah nach einer Halbzeitführung für die Hawks aus, doch man selbst musste den Ball schnell wieder abgeben und die Gäste setzten nun alles auf eine Karte. Sie spielten einen vierten Versuch erfolgreich aus und spikten den Ball, um einen letzten Angriff auf die Endzone zu unternehmen. Dieser war mit Ablauf der Uhr erfolgreich und so ging es mit 14:14 in die Pause.

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Schockmoment, da beim Kickoff ein Spieler der Vikings so schwer verletzt wurde, dass er das Spielfeld nicht allein verlassen kann. Spieler beider Teams trugen ihn gemeinsam zum Rettungswagen. An dieser Stelle nochmals gute Besserung! Nach der unfreiwilligen Pause kamen beide Offenses besser wieder ins Spiel. Die Hawks eröffneten das folgende Scheibenschießen mit einem Touchdown durch RB Michael Choc und die Vikings antworteten ebenso mit einem Run in die Endzone. Das Spiel wiederholte sich genauso noch ein zweites Mal. Da aber die Weidener jeweils erfolgreich eine 2-Point-Conversion spielten, stand es zu Beginn des vierten Quarters 28:30. Der letzte Abschnitt wurde dann zu einem wahren Flaggen-Feuerwerk, meist zu Ungunsten der Hawks, die ihre Emotionen nicht zügeln konnten und dadurch ihr Konzentration einbüßten. Während auf Nürnberger Seite zunächst keine weiteren Punkte mehr erzielt wurden, rannten die Wikinger weiter durch die Hawks-Defense wie auf Schienen und bauten ihren Vorsprung mit zwei weiteren Touchdowns auf 18 Punkte aus.

 

Mit ihrem letzten Angriff konnten die Hawks durch WR McMullen noch einmal punkten und somit im Hinblick auf das Rückspiel doch etwas positiver aus dem Spiel gehen. Am 16. Juni gilt es in Weiden „nur noch“ 12 Punkte aufzuholen, um in der Tabelle zu den Vikings aufzuschließen. Vorher ist man aber am 19. Mai in Regensburg gefordert, wo mit den Royals ebenfalls ein alter Bekannter aus der Aufbauliga wartet.

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